Regional ISST besser: Infos

  • Wie wird man Direktvermarkter?
  • Was muss man beachten?
  • Wie erfahren die Konsumenten von meinem Angebot?

Zahlreiche Hersteller regionaler Produkte, von Lebensmittel über Brennholz bis zu Kunsthandwerken, trafen sich im GH Dangl um eine gemeinsame Vermarktung zu diskutieren.

Die Unterlagen zum Treffen finden Sie hier zum Download: 

Regional ISST besser

Sie verkaufen knackiges Obst und Gemüse, selbstgebackenes Brot, frische Milch und nicht viele wissen davon? Sie möchten gerne ihre Erdäpfel, Eier, Torten und Kekse oder auch ihr Brennholz oder Heu unter die Hafnerbacher bringen? Man kann von Ihnen Fleisch, Säfte, Schnaps oder selbst gebastelte Kerzen kaufen?

Die Energiegruppe Hafnerbach möchte eine weitere Idee des Ideenwettbewerbs 2010 umsetzen und regionales Einkaufen fördern: Als Grundlage dafür erstellen wir einen Folder, der über regionale Produkte informiert.

Wir laden daher alle Direktvermarkter und die, die es (vielleicht) noch werden möchten, am 23.2. um 20 Uhr zur Information und Diskussion ins GH Dangl ein:

Energie aus der Region – (k)eine Vision?

Wie realistisch ist es, dass Hafnerbach 2030 energieautark ist?

Das Ziel der Energieautarkie hat sich die Gemeinde Hafnerbach vor etwa zwei Jahren gesetzt. Die Besucher der interaktiven Präsentation „Energie aus der Region – (k)eine Vision?“, die am 18. November im GH Fischer in Hafnerbach stattfand, können diese Einschätzung nun leichter treffen.

Die Energiegruppe präsentierte einen Baumstamm von etwa zwei Metern Höhe, der den derzeitigen Energiebedarf darstellte. An diesem Baum wurde mit Hilfe der Bevölkerung gesägt – im wahrsten Sinne des Wortes. Vor allem durch technologischen Fortschritt, energiesparendere Bauweise und thermische Sanierung wird Hafnerbach 2030 nur mehr 60% der heutigen Energie benötigen. Zur Umsetzung dieser Einsparungen bedarf es eines Bewusstseinswandels und der Mithilfe der Bevölkerung.

Hubert Mitterhofer und Bernhard Ramel sägen am zukünftigen Energieverbrauch Hafnerbachs.

Anschließend wurden mit den interessierten Besuchern der Veranstaltung auch die Möglichkeiten zur Energieerzeugung in Hafnerbach (Download: [Download nicht gefunden.]) diskutiert. Das vorhandene technische Potential in den Bereichen Solarthermie, Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Biomasse und Biogas wurden von der Energiegruppe abgeschätzt und in Form von bunten Energiebausteinen dem Bedarf von 2030 gegenüber gestellt.

Download: [Download nicht gefunden.]

Wozu in Wien und Graz ganze Magistratsabteilungen zusammenarbeiten mussten, hat in Hafnerbach die Energiegruppe in Eigenregie vollbracht: wir haben einen „Hafnerbacher Photovoltaik-Atlas“ erstellt: alle(!) Dächer der Gemeinde wurden auf ihre Eignung für Photovoltaik-Anlagen beurteilt. Am Gemeindeamt Hafnerbach (Öffnungszeiten) kann jeder Gemeindebürger die Eignung des eigenen Daches zur Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie nachschlagen – durch die fortgeschrittene Technik ist Photovoltaik mittlerweile auf dem Großteil der Dächer möglich.

Bgm. Griessler präsentiert den Hafnerbacher PV-Atlas: Das Photovoltaik-Potential von jedem Gebäude in Hafnerbach kann darin nachgeschlagen werden.

Es konnte anschaulich gezeigt werden: das Potential zur Erzeugung von erneuerbarer Energie reicht bei weitem aus, um vernetzte Energieautarkie zu erreichen. Die Realisierung der aufgezeigten Möglichkeiten wird von wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen und vor allem vom Willen der Hafnerbacherinnen und Hafnerbacher zur Energiewende abhängen.

 

Mitglieder der Bevölkerung und der Energiegruppe vor den Türmen der Hafnerbacher Energie-Erzeugungspotentiale.

Energie aus Hafnerbach – (k)eine Vision?

Am 18. November 2010 wird es spannend in Hafnerbach.

Letztes Jahr wurde von zahlreichen Hafnerbacherinnen und Hafnerbachern ein Fragebogen zum derzeitigen Energiebedarf ausgefüllt.

Nun wurde erhoben, ob sich Hafnerbach selbst mit erneuerbarer Energie versorgen kann.

Neueste Trends in der technischen Entwicklung und im Verbraucherverhalten wurden berücksichtigt, um den Bedarf bis zum Jahr 2030 abzuschätzen. Gleichzeitig haben die Mitglieder der Energiegruppe erforscht, welche Möglichkeiten zur Energieerzeugung in Hafnerbach schlummern. Dazu wurden die erneuerbaren Quellen Sonne, Wasser, Wind oder auch andere Technologien untersucht, die in der Gemeinde zum Einsatz kommen können.

Die Ergebnisse, die zeigen ob somit der Hafnerbacher Energieverbrauch abgedeckt werden kann, werden am 18. November präsentiert. Gemeinsam mit allen Anwesenden wird diskutiert, welche Strategie in der Gemeinde verfolgt werden kann. Am Ende des Abends wird wohl deutlicher sein, wie realistisch das Ziel des „Energieautarken Hafnerbachs bis 2030“ ist.