Raus aus dem Öl!

Bei Heizenergie können fossile Brennstoffe viel leichter ersetzt werden als etwa in der Mobilität. Heißt nicht, dass man nur hier anpacken muss. Heißt aber, dass man hier besonders schnell anpacken kann.

Darum hat jetzt auch die Politik den Ball aufgenommen: Beim Energie- und Umweltgemeindetag wurden 153 Gemeinden in Niederösterreich ausgezeichnet, die bereits mit den Gemeindegebäuden „raus aus dem Öl“ sind.

Als eine von 153 Gemeinden in Niederösterreich beheizt Hafnerbach sämtliche Gemeindegebäude ohne Öl und wurde dafür von LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf als Klimaschutzvorreiter ausgezeichnet. Auf diese Auszeichnung sind wir besonders stolz, zeigt sie doch die Vorreiterrolle unserer Gemeinde in Sachen Klimaschutz!Wir hoffen als gutes Beispiel für unsere Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgervoran zu gehen, sodass auch das gesamte Gemeindegebiet ölfrei wird!Ich lade Sie ein, greifen Sie auf die Vor-Ort Beratung der Energieberatung NÖ zurück und nutzen Sie die attraktiven Förderungen von Bund und Land beim Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien.

Mit besten Grüßen, IhrBgm. Stefan Gratzl

 

Ausflug

Die Energiegruppe lädt herzlich zum heurigen Energiegruppen-Ausflug ein. Die Fahrt findet gemeinsam mit dem Hafnerbacher Bauernbund statt. Keine Änderung der politischen Unabhängigkeit der Energiegruppe, aber eine super thematische Ergänzung!

Wir besuchen die Fa. Egger, den größten Holzverarbeiter der Region mit eigenem Biomasse-Kraftwerk. Der Besuch bei Fa. Brantner klärt dann alle Fragen zum Thema Müllverwertung. Dazwischen und danach gibt es noch Infos zum Thema Erosionsvermeidung und alternative Landwirtschaft, Kulinarisches und Kulturelles.

Anmeldung bis Sonntag 2. Juni, alle Details siehe Einladung:

100. Stammtisch

Im November haben wir bereits unser 10 jähriges Jubiläum gefeiert, jetzt freuen wir uns über den 100. Stammtisch, den wir am 31. März 2019 im Gasthaus Fischer abgehalten haben. Hunderte Stunden Fachsimpeln, Diskutieren und Informieren, für eine nachhaltige, erneuerbare Energieversorgung, für die Zukunft unserer Kinder in unserem schönen Hafnerbach.

Mythbusters – Die „Elektroauto-Lüge“

Energy – Mythbusters – Glauben ist gut, wissen ist besser
Mythos: In Wirklichkeit ist ein Elektroauto viel schmutziger als ein Verbrenner. Die Batterieherstellung braucht so viel Energie, das rechnet sich nie!“
FALSCH!

Batterie

Der Knackpunkt des Energievergleichs zwischen E-Auto und Verbrenner ist die Batterie. Für ihre Herstellung entstehen je nach herangezogener Studie 150-200kg CO2-Equivalent pro kWh Akkukapazität.
Im Klartext: Beim e-Golf oder BWM i3 fallen für die gesamte Fahrzeugherstellung mit Batterie ca. 9 Tonnen CO2 an, bei fossilen Vergleichsmodellen „nur“ ca. 4 Tonnen

Ladestrom

Wie vielen gefahrenen km dieser Energieunterschied nun entspricht, kommt auf die Strombeladung des E-Autos an. Wird rein Ökostrom geladen, so hat das Elektroauto nach etwa 30.000km den Mehrverbrauch aus der Produktion ausgeglichen. Mit steigendem fossilem Stromanteil steigt auch diese Zahl – z.B. bei 100% Kohlestrom wäre das E-Auto schmutziger als ein vergleichbarer Verbrenner.
Mit dem Österreichischen Strommix verursacht ein E-Auto über sein gesamtes Leben etwa 60-80% weniger CO2 als ein Diesel- oder Benzinauto. Noch weniger CO2 pro km verursachen nur die Bahn, der Drahtesel und Schuster’s Rappen.

Automatisch immer besser

Bei Verbrennern hat der Hersteller wenig Interesse an sauberen Fahrzeugen – den schmutzigen fossilen Energieverbrauch bezahlt der Konsument an der Tankstelle. Bei Elektroautos strebt jeder Hersteller automatisch nach niedrigstem Energieverbrauch in der Herstellung. Denn jede kWh, die bei der Batterieherstellung gespart wird, ist bares Geld für den Hersteller.

Exkursion Kreisel Electric

Jung, Hip, KREISEL?

Auf die Initiative unseres Mitglieds Willi Hausmann konnten ca. 20 interessierte Mitglieder und FreundInnen der Energiegruppe an einer spannenden Exkursion zu KREISEL ELECTRIC GmbH teilnehmen. Der Mühlviertler Batteriespezialist für E-Mobilität in Rainbach bei Freistadt hat mit unkonventionellen Ideen und Mut zur Umsetzung das Herz der großen Automobilhersteller gewonnen. Mit ihrer innovativen Art, die Batteriezellen optimal zu temperieren und möglichst dicht zu packen, wird die Kapazität der Batterie bei gleichem Volumen stark erhöht. Gleichzeitig verlängert sich die Lebensdauer, da die Batterie immer bei ihrer „Wohlfühltemperatur“ betrieben wird.

Foto: EG Hafnerbach

Neben den technischen Innovationen macht KREISEL derzeit auch im Marketing vieles richtig. Kaum ein Medium, das nicht über die Mühlviertler Erfolgsstory berichtet, was auch nicht verwunderlich ist, wenn man Arnold Schwarzenegger als mediales Zugpferd gewinnt, Beschleunigungsweltrekorde bricht und mit hippen umgerüsteten E-Autos durch die Gegend düst.

Kurzum, wir konnten einen guten Einblick in die faszinierende KREISEL-Welt gewinnen und wünschen dem Unternehmen viel Erfolg in der heraufziehenden E-Mobility-Wende. Schön, wenn ein heimisches Unternehmen hier mitmischen kann!

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung

am  Sonntag, 19. November 2017
um 10:00 Uhr
im  Gasthaus Fischer, Hafnerbach

Tagesordnung

Zu Beginn lädt die Energiegruppe Hafnerbach
alle Mitglieder zu einem kleinen Imbiss ein.

  1. Begrüßung
  2. Bericht des Obmanns:
    Rückblick auf das Arbeitsjahr 2017 – Ausblick auf 2018
  3. Bericht der Kassierin
  4. Bericht der Kassaprüfer
  5. Allfälliges
Alle Interessierten und Gäste sind herzlich eingeladen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Info-Abend „Stromspeicher“ und „Smart Metering im Haushalt“ am 8. November

Am 8. November 2017 um 19:30 Uhr lädt die Energiegruppe herzlich ins Gasthaus Dangl, Wimpassing ein, zum Info-Abend „Stromspeicher“ und „Smart Metering im Haushalt“.

Zukünftige Fördermöglichkeiten und sinkende Preise bei Stromspeichern machen diese Technologie für alle Photovoltaikanlagenbesitzer interessant. Die Energiegruppe möchte gemeinsam mit der Fa. Solavolta einen Überblick über dieses Thema geben.

Die Waschmaschine beginnt dann zu laufen, wenn genug Strom vom Dach kommt? Den eigenen Stromverbrauch immer im Blick haben und „Stromfresser“ finden? Das und noch mehr versprechen „Home – Management Systeme„. Klaus Unterhuber zeigt an einem Praxisbeispiel was diese Systeme wirklich bringen!

Inhalt

  • „Smart Metering im Haushalt“: Wie kann ich meinen Photovoltaikstrom
    (automatisch) selbst verbrauchen? – ein Praxisbeispiel (Klaus Unterhuber)
  • Marktübersicht: Stromspeicher für Photovoltaikanlagen: Technologie, Kosten und
    Förderungen (H.C. Pichler, Fa. SOLAVOLTA)
  • Eventuell: Bildung einer Einkaufsgemeinschaft