Mythbusters – Die „Elektroauto-Lüge“

Energy – Mythbusters – Glauben ist gut, wissen ist besser
Mythos: In Wirklichkeit ist ein Elektroauto viel schmutziger als ein Verbrenner. Die Batterieherstellung braucht so viel Energie, das rechnet sich nie!“
FALSCH!

Batterie

Der Knackpunkt des Energievergleichs zwischen E-Auto und Verbrenner ist die Batterie. Für ihre Herstellung entstehen je nach herangezogener Studie 150-200kg CO2-Equivalent pro kWh Akkukapazität.
Im Klartext: Beim e-Golf oder BWM i3 fallen für die gesamte Fahrzeugherstellung mit Batterie ca. 9 Tonnen CO2 an, bei fossilen Vergleichsmodellen „nur“ ca. 4 Tonnen

Ladestrom

Wie vielen gefahrenen km dieser Energieunterschied nun entspricht, kommt auf die Strombeladung des E-Autos an. Wird rein Ökostrom geladen, so hat das Elektroauto nach etwa 30.000km den Mehrverbrauch aus der Produktion ausgeglichen. Mit steigendem fossilem Stromanteil steigt auch diese Zahl – z.B. bei 100% Kohlestrom wäre das E-Auto schmutziger als ein vergleichbarer Verbrenner.
Mit dem Österreichischen Strommix verursacht ein E-Auto über sein gesamtes Leben etwa 60-80% weniger CO2 als ein Diesel- oder Benzinauto. Noch weniger CO2 pro km verursachen nur die Bahn, der Drahtesel und Schuster’s Rappen.

Automatisch immer besser

Bei Verbrennern hat der Hersteller kein Interesse an sauberen Fahrzeugen – den schmutzigen fossilen Energieverbrauch bezahlt der Konsument an der Tankstelle. Bei Elektroautos strebt jeder Hersteller automatisch nach niedrigstem Energieverbrauch in der Herstellung. Denn jede kWh, die bei der Batterieherstellung gespart wird, ist blankes Geld für den Hersteller.

Exkursion Kreisel Electric

Jung, Hip, KREISEL?

Auf die Initiative unseres Mitglieds Willi Hausmann konnten ca. 20 interessierte Mitglieder und FreundInnen der Energiegruppe an einer spannenden Exkursion zu KREISEL ELECTRIC GmbH teilnehmen. Der Mühlviertler Batteriespezialist für E-Mobilität in Rainbach bei Freistadt hat mit unkonventionellen Ideen und Mut zur Umsetzung das Herz der großen Automobilhersteller gewonnen. Mit ihrer innovativen Art, die Batteriezellen optimal zu temperieren und möglichst dicht zu packen, wird die Kapazität der Batterie bei gleichem Volumen stark erhöht. Gleichzeitig verlängert sich die Lebensdauer, da die Batterie immer bei ihrer „Wohlfühltemperatur“ betrieben wird.

Foto: EG Hafnerbach

Neben den technischen Innovationen macht KREISEL derzeit auch im Marketing vieles richtig. Kaum ein Medium, das nicht über die Mühlviertler Erfolgsstory berichtet, was auch nicht verwunderlich ist, wenn man Arnold Schwarzenegger als mediales Zugpferd gewinnt, Beschleunigungsweltrekorde bricht und mit hippen umgerüsteten E-Autos durch die Gegend düst.

Kurzum, wir konnten einen guten Einblick in die faszinierende KREISEL-Welt gewinnen und wünschen dem Unternehmen viel Erfolg in der heraufziehenden E-Mobility-Wende. Schön, wenn ein heimisches Unternehmen hier mitmischen kann!

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung

am  Sonntag, 19. November 2017
um 10:00 Uhr
im  Gasthaus Fischer, Hafnerbach

Tagesordnung

Zu Beginn lädt die Energiegruppe Hafnerbach
alle Mitglieder zu einem kleinen Imbiss ein.

  1. Begrüßung
  2. Bericht des Obmanns:
    Rückblick auf das Arbeitsjahr 2017 – Ausblick auf 2018
  3. Bericht der Kassierin
  4. Bericht der Kassaprüfer
  5. Allfälliges
Alle Interessierten und Gäste sind herzlich eingeladen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Info-Abend „Stromspeicher“ und „Smart Metering im Haushalt“ am 8. November

Am 8. November 2017 um 19:30 Uhr lädt die Energiegruppe herzlich ins Gasthaus Dangl, Wimpassing ein, zum Info-Abend „Stromspeicher“ und „Smart Metering im Haushalt“.

Zukünftige Fördermöglichkeiten und sinkende Preise bei Stromspeichern machen diese Technologie für alle Photovoltaikanlagenbesitzer interessant. Die Energiegruppe möchte gemeinsam mit der Fa. Solavolta einen Überblick über dieses Thema geben.

Die Waschmaschine beginnt dann zu laufen, wenn genug Strom vom Dach kommt? Den eigenen Stromverbrauch immer im Blick haben und „Stromfresser“ finden? Das und noch mehr versprechen „Home – Management Systeme„. Klaus Unterhuber zeigt an einem Praxisbeispiel was diese Systeme wirklich bringen!

Inhalt

  • „Smart Metering im Haushalt“: Wie kann ich meinen Photovoltaikstrom
    (automatisch) selbst verbrauchen? – ein Praxisbeispiel (Klaus Unterhuber)
  • Marktübersicht: Stromspeicher für Photovoltaikanlagen: Technologie, Kosten und
    Förderungen (H.C. Pichler, Fa. SOLAVOLTA)
  • Eventuell: Bildung einer Einkaufsgemeinschaft

Bitte abstimmen: wir sind zum Klimaschutzpreis nominiert!

Wir wurden zum Österreichischen Klimaschutzpreis nominiert!

Bitte stimmt für uns bis 6. November ab:

1. Auf der Klimaschutzpreis-Website (3x je IP-Adresse möglich)

Auf https://www.bmlfuw.gv.at/umwelt/klimaschutz/klimaschutzpreis/klimaschutzpreis-abstimmen.html bitte hinunterscrollen bis zu
Unabhängige BürgerInnenplattform „Energiegruppe Hafnerbach“

Dort auf + klicken und dann auf Abstimmen!

 

2. Auf Facebook

Unter diesem Bericht ein Kommentar hinterlassen mit „#Hafnerbach

💚Jetzt heißt es mitstimmen!💚 😊 Wer soll in der Kategorie "Tägliches Leben" den Klimaschutzpreis 2017 gewinnen? #Graz…

Posted by klima:aktiv on Freitag, 20. Oktober 2017

Eröffnung Energiewanderweg am 26. Oktober

Der Hafnerbacher Energiewanderweg ist fertig und wird am 26. Oktober 2017 um 14:00 Uhr am Kirchenplatz Hafnerbach offiziell eröffnet – kommen Sie und wandern Sie mit!

Auf einer Länge von 6 km erstreckt sich der Rundweg über die sanften Hügel des Hafnerbacher Gemeindegebietes und bietet an 6 Stationen einen Einblick in die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen in unserer Gemeinde.

Joule’chen begleitet die Wanderer und stellt auf mehreren Infotafeln Wissenswertes über den Verbrauch und die Erzeugung von Energie vor.

 

HUBSI ist gestartet!

Am 3.9.2017 fand die offizielle Eröffnung der Hol- und BringService-Initative HUBSI in Hafnerbach statt. Das Elektroauto von HUBSI bringt Personen zu beliebigen Zielen innerhalb des Gemeindegebietes und ausgewählten Zielen in Prinzersdorf (z.B. Bahnhof und Apotheke). Ziel des Projektes ist die Mobilitätssteigerung im Ort mittels Elektromobilität und die Stärkung sozialer Kontakte in der Bevölkerung.

Mitglieder können alle HafnerbacherInnen sowie Personen mit Bezug zu Hafnerbach werden. Die Einzelfahrten sind kostenlos, Voraussetzung ist nur eine Mitgliedschaft beim Mobilitätsverein Hafnerbach – Sektion HUBSI. Die Idee zur Initiative wurde in Eichgraben entdeckt und mit großem Engagement in Hafnerbach durch das Vereinsteam umgesetzt. Es haben sich schon über 50 freiwillige FahrerInnen bereit erklärt, die 3,5 Stunden Schichten zu übernehmen.

HUBSI ist
täglich von 7:30 bis 21:30 und
an Sonn- und Feiertagen von 8:00 bis 12:00
unterwegs.

Interessierte Personen können sich auf der Homepage des Mobilitätsvereins, unter 0676/5309603 oder unter move@energiegruppe-hafnerbach.at genauere Information zum Verein beschaffen.